Am Anfang einer Investigativrecherche steht meist ein Gerücht, irgendwas „vom Hörensagen“. Dann beginnt die eigentliche Arbeit: Informant:innen finden, Quellen und Dokumente sammeln und das Ganze – rechtlich wasserdicht – veröffentlichen. In diesem Workshop sollen Teilnehmer:innen lernen, wie aus einem „Gerücht“ eine Publikation wird: Wie man an „Geschichten“ kommt, eine Recherche plant (und den Überblick behält), richtig dokumentiert, die Gegenseite konfrontiert und nach Veröffentlichung „dranbleibt“.


Referent/in:
Johannes Gress (Foto © Markus Zahradnik)
Datum:
21.5. & 3.6.2026
Ort:
Österreichische Medienakademie (Schottenring 12, 1010 Wien)
Lernen Sie in diesem Seminar:
- Was es bedeutet, „investigativ“ zu arbeiten
- Tools und Quellen für Investigativrecherchen
- Wie man Investigativrecherchen plant, ein Recherchekonzept erstellt und während der Recherche den Überblick behält
- Wie man Recherche rechtlich wasserdicht dokumentiert
- Wie man richtig „konfrontiert“
Dieses Seminar richtet sich an:
- Freie und fixangestellte Journalist:innen, die bereits etwas journalistische Erfahrung mitbringen
- Journalist:innen, die bisher noch nie bzw. kaum investigativ gearbeitet haben, dies jedoch zukünftig mehr tun möchten
- Journalist:innen, die nach Inspiration und Tools für weitere Investigativrecherchen suchen

So läuft das Seminar ab:
- Der erste Teil des Workshops besteht aus einem theoretischen Input zu Investigativrecherchen (Rechercheplanung und Konzepterstellung, sensible Interviewführung, Quellenarbeit, OSINT, Konfrontation, …).
- In einer zweiwöchigen Pause erarbeiten die Teilnehmer:innen ein eigenes Recherchekonzept (allein oder in Teams).
- Im zweiten Teil des Workshops bekommen die Teilnehmer:innen Feedback auf ihre Konzepte und die Möglichkeit, diese gemeinsam zu überarbeiten.
Datum
21.5. & 3.6.2026
Uhrzeit
Jeweils 10 bis 14 Uhr
Anmeldeschluss
15.5.2026
Referent/in
Johannes Greß arbeitet als freier Journalist und Autor in Wien, u.a. für DER STANDARD, DOSSIER, Wienerzeitung, Falter, ORF und New York Times. Seine Recherchen wurden u.a. mit dem Prälat Unger-Preis, dem Bruno Kreisky-Preis und dem Concordia-Preis ausgezeichnet. / johannes-gress.at
Information
Vorbereitung auf den Workshop:
Teilnehmer:innen können gerne schon mit einer (groben) Rechercheidee in den Kurs kommen, an welcher wir dann gemeinsam arbeiten.
Notwendiges Equipment:
Eigenes Notebook/Laptop
Für Rückfragen:
Steht Ihnen gerne Barbara Dürnberger unter barbara.duernberger@oema.at zur Verfügung.
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